20 Jahre FeG Kempten (2008)

Rückblick auf 20 Jahre FeG Kempten

Auf der ersten Gemeindeversammlung am 18. Januar 1988 wurde in Form einer konstituierenden Sitzung die Gründung der Freien evangelischen Gemeinde Kempten beschlossen. Sie war die vierte Gemeindegründung der Inlandsmission der FeG Deutschland nach Buchloe, Kaufbeuren und Bad Wörishofen im Allgäu.

Die eigentliche Urzelle der FeG Kempten war der Hauskreis von Eduard und Katharina Weiss. Als Mitglieder der Gideons (einer Organisation mit dem Ziel, das Evangelium unter Geschäftsleuten zu verbreiten) beteten sie um eine Gründung einer evangelikalen Gemeinde im Kempten. Sie besuchten in dieser Hauskreiszeit regelmäßig die FeG Kaufbeuren. Der dortige Pastor Erhard Meyer bemühte sich um diese Gruppe. Schließlich wurde Erhard Meyer dann von der Inlandsmission zur Gemeindegründung nach Kempten entsandt.

Zeitgleich hatte Roland Petri aus Köln seine Bibelschule absolviert und in Mali einen halbjährigen evangelistischen Einsatz durchgeführt. Im Mai 1986 folgte er dem Ruf der Inlandmission und kam bepackt mit einem Rucksack auf dem Bahnhof in Kempten an. In der Frühlingstraße mietete er eine Wohnung an und suchte sich eine Arbeitsstelle. Seine Frau Angelika heiratete er im August. Sie kam nach der Beendigung ihrer Ausbildung im Oktober nach.

Für den ersten Missionseinsatz kam der Kölner FeG-Chor im Herbst 1986 nach Kempten und sang in der Fußgängerzone. Mit regelmäßigen Gottesdiensten, Bibelstunden und missionarischen Filmabenden begann die Gemeindearbeit in diesem Jahr.

Das großzügige Wohnzimmer von Petris mit Flügeltür war dann der Gemeinderaum der Leute der ersten Stunde. Zu ihnen gehörte auch Arthur Holzbrink mit seiner Frau Inge. Er war jahrelang als Missionar in Amerika unterwegs, gab dort viele Musikkonzerte und arbeitete nun im Römerhaus bei Sulzberg, einer christlichen Suchtheilstätte für Alkoholiker.

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Geschichte des Gemeindehauses

13. September 2019:  60 Jahre Gemeindehaus in der Alpenstrasse 11 

Die Anfänge in Kempten

Erste evangelisch-freikirchliche Anfänge gab es in Kempten ab 1919 mit einer Stubenversammlung. Von 1921 an war ein Missionar in Kempten tätig. Diese Missionsarbeit wurde von den Baptistengemeinden (auch Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde genannt) in Augsburg und München-Holzstraße begonnen und viele Jahre begleitet. Die ersten Treffen waren in den zwanziger Jahren in der Boleite (hinter Kotterner Str.). In der Vogtstrasse wurde dann ein Versammlungsraum gefunden, der über eine Außentreppe erreichbar war. Später wurde die Friedhofskapelle unterhalb der Burghalde von der Evangelischen Landeskirche für den Gottesdienst angemietet. Taufen fanden in den Jahrzehnten in der Iller (in der Au), an der Rottach oder im Taufbecken der Adventgemeinde statt. Die Adventgemeinde war auch damals schon in der Immenstädter Str., dem ehemaligen Judenhaus. Später wurde dieses Gebäude durch einen Neubau ersetzt.

Das Haus wird gebaut

Ab 1945 kamen Flüchtlinge ins Allgäu, die Anschluss in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde fanden. 1955/56 wurde vom Allgäuer Brauhaus Kempten das Grundstück an der Alpenstr. 11 erworben. Die Reste eines ehemaligen Gasthauses mussten 1957 erst entfernt werden, bevor dann mit dem Neubau begonnen wurde. Die Kellerräume wurden 1958 fertig gestellt und darin die ersten Gottesdienste gefeiert. Die Einweihung der erbauten Kapelle fand dann am 13. September 1959 statt.

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